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Überblick

Im Bereich GROW findest du alles, was du für deine Pflanzenzucht benötigst. Egal ob blutiger Anfänger oder alter Hase, wir können dir weiterhelfen! Wir haben für jede Kategorie Top Marken – wie SANlight, growTOOL, CANNA oder Bluelab – ausgewählt, um höchsten Qualitäts-und Serviceansprüchen gerecht zu werden. Falls du EXTRAWÜSCHE hast, schreib uns ein E-Email und wir finden eine faire Lösung.

KOMPLETTSET

Bist du auf der Suche nach einer ALL-INKLUSIVE Lösung, ohne langes herumsuchen? Dann wirst du unsere Komplettsets lieben. Hier haben wir Komplett-Pakete für dich geschnürt, mit denen du direkt loslegen kannst.

GROWBOXEN

Pflanzzelte in verschiedenen Maßen von HOMEbox, Secret Jardin und anderen Marken findest du hier bei Growboxen. Mit Hilfe eines Growzeltes schaffst du einen lichtundurchlässigen abgetrennten Zuchtraum mit reflektierenden Wänden und Befestigungsmöglichkeiten für all deine Geräte. Der standardmäßig mitgelieferte Einlegeboden verhindert Havarien bei der Hydroponik beziehungsweise fängt Drainagewasser und Dreck in der konventionellen Pflanzenzucht auf Erde auf. Die Anzahl und Durchmesser der Zuluft-, Abluft- und Kabelöffnungen ist dabei Marken- und Modelabhängig. Die detaillierten Angaben zu diesen Maßen findest du in den Produktdatenblätter der jeweiligen Box auf der Homepage des Herstellers.

BELEUCHTUNG

Pflanzen benötigen Licht, um Energie in Form von Zucker (Speicherform) beziehungsweise ATP, in den Zellen bereit zu stellen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Lichtintensität und Paramatern wie Ertragsmenge und Vitalität. Der Grundlegende Prozess hierbei ist die Photosynthese in den Chloroplasten der Zellen, bei dem Kohlenstoffdioxid und Wasser mithilfe von Licht (-energie) in Zucker (D-Glucose) und Sauerstoff chemisch umgewandelt werden.

6 CO2 + 6 H2O + Licht  –>  C6H12O6 + 6 O2

Der Sauerstoff ermöglicht aerobes Leben auf unseren Planeten, jedoch für die Pflanze ist es ein Abfallprodukt, welches bei der Photosynthese entsteht. Kohlenstoffdioxid hingegen könnte man als “Dünger“ bezeichnen. Der Gasaustausch (O2 und CO2) erfolgt über die Spaltöffnungen (Stomata) an der Blattunterseite. Die Photosynthese hingegen findet hauptsächlich in den Zellen des Palisadengewebes auf der Blattoberseite statt. Zum Thema Wasser: Wer es nicht schafft dies bereitzustellen hat bekanntlich keinen grünen Daumen wie man so schön sagt. Der Zeitpunkt fürs händische gießen wird am besten über das Topfgewicht (einfach hochheben) ermittelt. Zucker kann innerhalb einer Pflanze zu jeder Zelle transportiert und dort in den Mitochondrien, den “Kraftwerken“ der Zelle, zu Energie umgewandelt werden. Hierbei benötigt die Pflanze wie wir Menschen auch den Sauerstoff, weshalb Pflanzen bei Nacht  das bei der Verbrennung des Zuckers freiwerdende CO2 ausscheiden. Die Menge an Zucker welche eine Pflanze produziert, beeinflusst also maßgeblichen die Energiemenge (Adenosintriphosphat, ATP) welche für den Zellstoffwechsel bereitgestellt werden kann. Grüne Farbanteile im Licht werden von der Blattoberfläche größtenteils reflektiert und liefern somit keine nennenswerte Energie für die Photosynthese. Damit lassen sich die Blattfarbe und der Spruch “Pflanzen sind auf dem grünen Auge blind“ erklären

Die Auswahl der Beleuchtung und der damit einhergehende sogenannte PAR-Wert (photosynthetic active radiation, für die Photosynthese nutzbare emittierte Photonen je Zeiteinheit, µmol/s) bilden somit einen Grundpfeiler deiner ertragreichen Ernte. Je nach Gegebenheiten und Geldbeutel kann zwischen LED (light-emitting diode), Natriumdampflampen (NDL), Metallhalogenlampen (MH) und Energiesparlampen (ESL) ausgewählt werden.

LED-Lampen sind teuer, glänzen jedoch durch relativ niedrige Wärmeentwicklung bei höherer Energieeffizienz (µmol/J). Natriumdampflampen und Metallhalogenlampen geben viel Wärme ab, was unter Umständen gewünscht sein kann. Außerdem sind sie in der Anschaffung relativ günstig im Vergleich zu den LED-Lampen. Sie sind seit Jahrzehnten im Einsatz und in der Lage viel Licht auf die Fläche zu bringen. Energiesparlampen sind gut und günstig bei schwacher Hitzeentwicklung, werden jedoch in der Regel nicht im Profibereicht eingesetzt.

KLIMA

In dieser Kategorie findest du alles, was für eine Leistungsstarke Ab- und/oder Zuluft benötigst. Durch den Einsatz von Aktivkohlefiltern kann die Luft zusätzlich gereinigt werden. Neben Mess-und Regeltechnik kannst du auch Schläuche, Luftbefeuchter und vieles mehr hier finden.
Die Frage nach der optimalen Temperatur und Luftfeuchte ist nicht pauschal zu beantworten, da hier die Verdunstung über die Spaltöffnungen (Transpiration) eine wesentliche Rolle spielt. Schaue dir im Internet die entsprechende VPD-Tabelle zu deiner jeweiligen Kulturpflanze an. Diese stellen den Zusammenhang zwischen relativer Luftfeuchte und Temperatur her. Eine solche Tabelle von SANlight findest du hier. Ist das Verhältnis von Luftfeuchte und Temperatur zugunsten einer höheren Transpiration verschoben, Verdunsten Pflanzen relativ viel Wasser. In rezirkulierenden Hydroponik-Systemen kann dies über die Zeit zu einen Anstieg des EC-Wertes führen, da die Pflanzen mehr Wasser verdunsten als Nährstoffe aufnehmen. Dadurch steigt die Anzahl der Ionen (Nährstoffe) im Wasser und damit auch der elektrische Leitwert (EC-Wert). Da erfahrungsgemäß 95% der Gärtner die Luftfeuchte nicht aktiv regulieren, sondern lediglich nur Messen, haben Anlagen in welchen mit NDL-Lampen gearbeitet wird häufig dieses Problem. Lösungsansätze können hier folgende sein: Leistungsstärkere Abluft, Zuluft-Kühlung, aktive Kontrolle und Regulierung der Luftfeuchte, (teilweise) Umstellung von NDL auf LED und der Einsatz von Purolyt.

BEWÄSSERUNG

Die Bewässerung ist ein sehr komplexes Thema, da es mittlerweile eine Vielzahl an Techniken für verschiedenste Ansprüche und Anwendungen gibt. Konventionelle Pflanzenzucht auf Erde mit Biodünger kann händisch bewässert werden. Hydroponische Systeme können einen hohen Automatisierungsgrad erreichen, wodurch verhältnismäßig wenig Arbeitsaufwand während der Pflanzung entsteht. Grundlegend kann aber bei Erde, Coco und Hydroponik mithilfe einer Tropfbewässerung eine automatische Bewässerung mittels Zeitschaltuhr eingerichtet werden.
Folgende Hydroponische Bewässerungsmethoden gibt es: Händische Bewässerung mit der Gießkanne (z.B. während der Anzucht), Tropfbewässerung, Deep-Water-System (DWS), Nährstoff-Film-Technik (NFT) oder Bottom Up Systeme, Ebbe-Flut-Systeme, Aeroponik und Fogponik. Bei der Hydroponik spielt der pH- und EC-Wert eine wichtige Rolle und muss kontrolliert und reguliert werden. Hierfür bieten wir von Bluelab Automatisierungs- und Messtechnik im Bereich ANALYTIK an.

Die aeroponischen Bewässerungssysteme von growTOOL, in Verbindung mit einer Leistungsstarken Beleuchtung (z.B. Expert Setup von SANlight) vorausgesetzt, stellen dabei unserer Meinung nach die produktivste Bewässerungsmethode dar. Zumal wenn mit extra CO2-Begasung gearbeitet wird, da unter diesen Bedingungen der Stoffwechsel der Pflanze wirklich auf Hochtouren läuft. Dies geht natürlich mit einem höheren Ressourcenverbrauch der Pflanze einher. 

Wenn Fehlerunanfälligkeit, ein hoher Automatisierungsgrad und “Large/industrial Scale“ gewünscht ist, sind Kokosmatten, speziell die CoGr-Matten von CANNA, in Kombination mit einer Tropfbewässerung unser Geheimtipp! Zumal die Kokosfasermatten (Slabs) mehrmals benutzt werden können und damit wenig Abfall entsteht, welcher Entsorgt werden muss. Auch wenn 2 Etagen angestrebt werden bietet diese Methode den Vorteil einer niedrigen Höhe, welche für das Medium eingeplant werden muss. Vertikale Anlagen mit Cooltube- oder LED-Systemen können auch sehr gut mit Kokosfasermatten und Tropfbewässerung kombiniert werden. Die Matten können vertikal angebracht und von oben per Tropfbewässerung bewässert werden.

Jedoch im Punkto Liebe ist die klassische Handbewässerung unübertroffen. Bei dieser Methode bekommt in der Regel jedes Pflänzchen die nötige individuelle Aufmerksamkeit.

SUBSTRATE, DÜNGER & TÖPFE

Neben nährstoffhaltigen Substraten, wie Erde oder Worm Humus, gibt es auch hydroponische wie Kokos, Steinwolle, Perlite oder Blähton ohne Nährstoffe.
Erde enthält Nährstoffe, Bakterien und Pilze (Mikroflora), wodurch mit biologischen Düngern gearbeitet werden kann. Die Erde ist gewissermaßen der Magen einer Pflanze. Mithilfe der Mikroorganismen können hier langkettige Moleküle so verdaut und aufgeschlossen werden (Katabolismus), dass diese der Pflanze zur Verfügung stehen. Dieser Vorgang braucht Zeit. Darum benötigen Biodünger tendenziell mehr Zeit, um eine erkennbare Wirkung bei den Pflanzen hervorzurufen. Die Ursache, warum das Gießwasser bei Erde eher neutral (pH 6,5 – 7,0) und bei Hydroponik eher saurer (pH 5,5 – 6,0) sein sollte, liegt an der vorhandenen oder nichtvorhandenen Mikroflora bei nährstoffhaltigen und nährstofflosen Substraten. Mikroorganismen haben Ihr pH-Optimum eher im neutralen Bereich (vor allem Bakterien), wohingegen Wurzeln eher im sauren Milieu die einzelnen Nährstoffe am besten aufnehmen können. Viele Pilze präferieren sogar auch saure Milieus (pH<7), wodurch diese in der Hydroponik zur Verbesserung der Nährstoffaufnahme und Schutz des Substrates vor Fremdinfektion Anwendung finden.

Bei der Hydroponik fehlt der biologische Abbauprozess der Nährstoffe und abgestorbener Wurzeln durch die Mikroorganismen, wodurch besondere Anforderungen an die verwendete Düngerreihe entstehen. Zum einen muss auf Mineraldünger zurückgegriffen werden, da hier die Nährstoffe bereits in der verdauten, absorbierbaren Form für die Pflanze vorliegen. Aquaponik und biologische Hydroponik Dünger stellen hier die Ausnahmen dar. Des Weiteren benötigt man ein Enzympräparat (enthält Zellulasen für den Zelluloseabbau), welches abgestorbenes Pflanzenmaterial im Medium abbaut um es sauber zu halten.

Neben den verschieden NKP-Düngern (Stickstoff, Phosphor, Kalium) bieten wir von den jeweiligen Marken auch die verschiedenen Zusatz Stoffe an. Hier sind zu nennen: Wurzel- und Blütestimulatoren, Mononährstoffe, pH-Regulatoren, Vitaminpräparate, und vieles mehr. Stöbert einfach mal durch das Sortiment.

Auch bei der Auswahl an Töpfen lassen wir keine Wünsche offen. Vom viereckigen Standardtopf, über Stoff- und Netztöpfe, bis hin zu Air-Pots findet Ihr alles bei uns in den verschiedensten Größen.

GÄRTNERBEDARF

Du benötigst ein Pflanznetz um die Pflanzen zu “stretchen“ oder ein Skalpell fürs Stecklinge schneiden? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben Gewächshäuser mit und ohne Heizmatte für die Anzucht und Gartenscheren für dich am Start.

ANALYTIK

Um alle relevanten Parameter wie Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Lichtmenge (µmol/s), CO2-Gehalt, pH- und EC-Wert zu überwachen benötigst du Messtechnik, um bei Bedarf nachregulieren zu können. Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit werden mit Thermo- und Hygrometer bestimmt. Den Zusammenhang zwischen diesen beiden Parametern haben wir bereits bei KLIMA erläutert. Der CO2-Gehalt der Luft und die Lichtmenge sind die beiden limitierenden Faktoren der Photosynthese. Diese werden mit CO2– und Lichtmessgeräten erfasst. Beide Parameter können jedoch einen Sättigungspunkt, in Bezug auf die Steigerung der Photosynthese, erreichen. Der Optimale pH- und EC-Wert wird bestimmt mit der Wahl des Substrats und Düngers. Entsprechende Angaben findet Ihr immer auf der Homepage eures Düngerherstellers. CANNA liefert unserer Meinung nach die am besten aufbereiteten Fakten und einen Düngerrechner, mit dem Ihr eurer individuelles Düngeschema erstellen und ausdrucken lassen könnt.

ERNTE

Nachdem der Marathon fast gelaufen ist kommt es nun auf die Zielgerade an. Eine schonende Trocknung, Fermentierung und Lagerung sind die Schlüssel für Qualitätsmerkmale wie Geruch und Geschmack deiner Ernte. Salbei wird am besten Frisch serviert bzw. im Verdampfer verdampft, kann aber auch getrocknet und fermentieret werden. Inhaltsstoffe werden durch Wasserentzug auf konzentriert und das Endprodukt geschmacks- und geruchsintensiver.

 

 

 

 

Produkte

112,95 inkl.MwSt.

Aktivkohlefilter

Aktivkohle CTC90 1kg

11,95 inkl.MwSt.

Überblick

Im Bereich GROW findest du alles, was du für deine Pflanzenzucht benötigst. Egal ob blutiger Anfänger oder alter Hase, wir können dir weiterhelfen! Wir haben für jede Kategorie Top Marken - wie SANlight, growTOOL, CANNA oder Bluelab - ausgewählt, um höchsten Qualitäts-und Serviceansprüchen gerecht zu werden. Falls du EXTRAWÜSCHE hast, schreib uns ein E-Email und wir finden eine faire Lösung.

KOMPLETTSET

Bist du auf der Suche nach einer ALL-INKLUSIVE Lösung, ohne langes herumsuchen? Dann wirst du unsere Komplettsets lieben. Hier haben wir Komplett-Pakete für dich geschnürt, mit denen du direkt loslegen kannst.

GROWBOXEN

Pflanzzelte in verschiedenen Maßen von HOMEbox, Secret Jardin und anderen Marken findest du hier bei Growboxen. Mit Hilfe eines Growzeltes schaffst du einen lichtundurchlässigen abgetrennten Zuchtraum mit reflektierenden Wänden und Befestigungsmöglichkeiten für all deine Geräte. Der standardmäßig mitgelieferte Einlegeboden verhindert Havarien bei der Hydroponik beziehungsweise fängt Drainagewasser und Dreck in der konventionellen Pflanzenzucht auf Erde auf. Die Anzahl und Durchmesser der Zuluft-, Abluft- und Kabelöffnungen ist dabei Marken- und Modelabhängig. Die detaillierten Angaben zu diesen Maßen findest du in den Produktdatenblätter der jeweiligen Box auf der Homepage des Herstellers.

BELEUCHTUNG

Pflanzen benötigen Licht, um Energie in Form von Zucker (Speicherform) beziehungsweise ATP, in den Zellen bereit zu stellen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Lichtintensität und Paramatern wie Ertragsmenge und Vitalität. Der Grundlegende Prozess hierbei ist die Photosynthese in den Chloroplasten der Zellen, bei dem Kohlenstoffdioxid und Wasser mithilfe von Licht (-energie) in Zucker (D-Glucose) und Sauerstoff chemisch umgewandelt werden.

6 CO2 + 6 H2O + Licht  -->  C6H12O6 + 6 O2

Der Sauerstoff ermöglicht aerobes Leben auf unseren Planeten, jedoch für die Pflanze ist es ein Abfallprodukt, welches bei der Photosynthese entsteht. Kohlenstoffdioxid hingegen könnte man als “Dünger“ bezeichnen. Der Gasaustausch (O2 und CO2) erfolgt über die Spaltöffnungen (Stomata) an der Blattunterseite. Die Photosynthese hingegen findet hauptsächlich in den Zellen des Palisadengewebes auf der Blattoberseite statt. Zum Thema Wasser: Wer es nicht schafft dies bereitzustellen hat bekanntlich keinen grünen Daumen wie man so schön sagt. Der Zeitpunkt fürs händische gießen wird am besten über das Topfgewicht (einfach hochheben) ermittelt. Zucker kann innerhalb einer Pflanze zu jeder Zelle transportiert und dort in den Mitochondrien, den “Kraftwerken“ der Zelle, zu Energie umgewandelt werden. Hierbei benötigt die Pflanze wie wir Menschen auch den Sauerstoff, weshalb Pflanzen bei Nacht  das bei der Verbrennung des Zuckers freiwerdende CO2 ausscheiden. Die Menge an Zucker welche eine Pflanze produziert, beeinflusst also maßgeblichen die Energiemenge (Adenosintriphosphat, ATP) welche für den Zellstoffwechsel bereitgestellt werden kann. Grüne Farbanteile im Licht werden von der Blattoberfläche größtenteils reflektiert und liefern somit keine nennenswerte Energie für die Photosynthese. Damit lassen sich die Blattfarbe und der Spruch “Pflanzen sind auf dem grünen Auge blind“ erklären

Die Auswahl der Beleuchtung und der damit einhergehende sogenannte PAR-Wert (photosynthetic active radiation, für die Photosynthese nutzbare emittierte Photonen je Zeiteinheit, µmol/s) bilden somit einen Grundpfeiler deiner ertragreichen Ernte. Je nach Gegebenheiten und Geldbeutel kann zwischen LED (light-emitting diode), Natriumdampflampen (NDL), Metallhalogenlampen (MH) und Energiesparlampen (ESL) ausgewählt werden.

LED-Lampen sind teuer, glänzen jedoch durch relativ niedrige Wärmeentwicklung bei höherer Energieeffizienz (µmol/J). Natriumdampflampen und Metallhalogenlampen geben viel Wärme ab, was unter Umständen gewünscht sein kann. Außerdem sind sie in der Anschaffung relativ günstig im Vergleich zu den LED-Lampen. Sie sind seit Jahrzehnten im Einsatz und in der Lage viel Licht auf die Fläche zu bringen. Energiesparlampen sind gut und günstig bei schwacher Hitzeentwicklung, werden jedoch in der Regel nicht im Profibereicht eingesetzt.

KLIMA

In dieser Kategorie findest du alles, was für eine Leistungsstarke Ab- und/oder Zuluft benötigst. Durch den Einsatz von Aktivkohlefiltern kann die Luft zusätzlich gereinigt werden. Neben Mess-und Regeltechnik kannst du auch Schläuche, Luftbefeuchter und vieles mehr hier finden.
Die Frage nach der optimalen Temperatur und Luftfeuchte ist nicht pauschal zu beantworten, da hier die Verdunstung über die Spaltöffnungen (Transpiration) eine wesentliche Rolle spielt. Schaue dir im Internet die entsprechende VPD-Tabelle zu deiner jeweiligen Kulturpflanze an. Diese stellen den Zusammenhang zwischen relativer Luftfeuchte und Temperatur her. Eine solche Tabelle von SANlight findest du hier. Ist das Verhältnis von Luftfeuchte und Temperatur zugunsten einer höheren Transpiration verschoben, Verdunsten Pflanzen relativ viel Wasser. In rezirkulierenden Hydroponik-Systemen kann dies über die Zeit zu einen Anstieg des EC-Wertes führen, da die Pflanzen mehr Wasser verdunsten als Nährstoffe aufnehmen. Dadurch steigt die Anzahl der Ionen (Nährstoffe) im Wasser und damit auch der elektrische Leitwert (EC-Wert). Da erfahrungsgemäß 95% der Gärtner die Luftfeuchte nicht aktiv regulieren, sondern lediglich nur Messen, haben Anlagen in welchen mit NDL-Lampen gearbeitet wird häufig dieses Problem. Lösungsansätze können hier folgende sein: Leistungsstärkere Abluft, Zuluft-Kühlung, aktive Kontrolle und Regulierung der Luftfeuchte, (teilweise) Umstellung von NDL auf LED und der Einsatz von Purolyt.

BEWÄSSERUNG

Die Bewässerung ist ein sehr komplexes Thema, da es mittlerweile eine Vielzahl an Techniken für verschiedenste Ansprüche und Anwendungen gibt. Konventionelle Pflanzenzucht auf Erde mit Biodünger kann händisch bewässert werden. Hydroponische Systeme können einen hohen Automatisierungsgrad erreichen, wodurch verhältnismäßig wenig Arbeitsaufwand während der Pflanzung entsteht. Grundlegend kann aber bei Erde, Coco und Hydroponik mithilfe einer Tropfbewässerung eine automatische Bewässerung mittels Zeitschaltuhr eingerichtet werden.
Folgende Hydroponische Bewässerungsmethoden gibt es: Händische Bewässerung mit der Gießkanne (z.B. während der Anzucht), Tropfbewässerung, Deep-Water-System (DWS), Nährstoff-Film-Technik (NFT) oder Bottom Up Systeme, Ebbe-Flut-Systeme, Aeroponik und Fogponik. Bei der Hydroponik spielt der pH- und EC-Wert eine wichtige Rolle und muss kontrolliert und reguliert werden. Hierfür bieten wir von Bluelab Automatisierungs- und Messtechnik im Bereich ANALYTIK an.

Die aeroponischen Bewässerungssysteme von growTOOL, in Verbindung mit einer Leistungsstarken Beleuchtung (z.B. Expert Setup von SANlight) vorausgesetzt, stellen dabei unserer Meinung nach die produktivste Bewässerungsmethode dar. Zumal wenn mit extra CO2-Begasung gearbeitet wird, da unter diesen Bedingungen der Stoffwechsel der Pflanze wirklich auf Hochtouren läuft. Dies geht natürlich mit einem höheren Ressourcenverbrauch der Pflanze einher. 

Wenn Fehlerunanfälligkeit, ein hoher Automatisierungsgrad und “Large/industrial Scale“ gewünscht ist, sind Kokosmatten, speziell die CoGr-Matten von CANNA, in Kombination mit einer Tropfbewässerung unser Geheimtipp! Zumal die Kokosfasermatten (Slabs) mehrmals benutzt werden können und damit wenig Abfall entsteht, welcher Entsorgt werden muss. Auch wenn 2 Etagen angestrebt werden bietet diese Methode den Vorteil einer niedrigen Höhe, welche für das Medium eingeplant werden muss. Vertikale Anlagen mit Cooltube- oder LED-Systemen können auch sehr gut mit Kokosfasermatten und Tropfbewässerung kombiniert werden. Die Matten können vertikal angebracht und von oben per Tropfbewässerung bewässert werden.

Jedoch im Punkto Liebe ist die klassische Handbewässerung unübertroffen. Bei dieser Methode bekommt in der Regel jedes Pflänzchen die nötige individuelle Aufmerksamkeit.

SUBSTRATE, DÜNGER & TÖPFE

Neben nährstoffhaltigen Substraten, wie Erde oder Worm Humus, gibt es auch hydroponische wie Kokos, Steinwolle, Perlite oder Blähton ohne Nährstoffe.
Erde enthält Nährstoffe, Bakterien und Pilze (Mikroflora), wodurch mit biologischen Düngern gearbeitet werden kann. Die Erde ist gewissermaßen der Magen einer Pflanze. Mithilfe der Mikroorganismen können hier langkettige Moleküle so verdaut und aufgeschlossen werden (Katabolismus), dass diese der Pflanze zur Verfügung stehen. Dieser Vorgang braucht Zeit. Darum benötigen Biodünger tendenziell mehr Zeit, um eine erkennbare Wirkung bei den Pflanzen hervorzurufen. Die Ursache, warum das Gießwasser bei Erde eher neutral (pH 6,5 – 7,0) und bei Hydroponik eher saurer (pH 5,5 – 6,0) sein sollte, liegt an der vorhandenen oder nichtvorhandenen Mikroflora bei nährstoffhaltigen und nährstofflosen Substraten. Mikroorganismen haben Ihr pH-Optimum eher im neutralen Bereich (vor allem Bakterien), wohingegen Wurzeln eher im sauren Milieu die einzelnen Nährstoffe am besten aufnehmen können. Viele Pilze präferieren sogar auch saure Milieus (pH<7), wodurch diese in der Hydroponik zur Verbesserung der Nährstoffaufnahme und Schutz des Substrates vor Fremdinfektion Anwendung finden.

Bei der Hydroponik fehlt der biologische Abbauprozess der Nährstoffe und abgestorbener Wurzeln durch die Mikroorganismen, wodurch besondere Anforderungen an die verwendete Düngerreihe entstehen. Zum einen muss auf Mineraldünger zurückgegriffen werden, da hier die Nährstoffe bereits in der verdauten, absorbierbaren Form für die Pflanze vorliegen. Aquaponik und biologische Hydroponik Dünger stellen hier die Ausnahmen dar. Des Weiteren benötigt man ein Enzympräparat (enthält Zellulasen für den Zelluloseabbau), welches abgestorbenes Pflanzenmaterial im Medium abbaut um es sauber zu halten.

Neben den verschieden NKP-Düngern (Stickstoff, Phosphor, Kalium) bieten wir von den jeweiligen Marken auch die verschiedenen Zusatz Stoffe an. Hier sind zu nennen: Wurzel- und Blütestimulatoren, Mononährstoffe, pH-Regulatoren, Vitaminpräparate, und vieles mehr. Stöbert einfach mal durch das Sortiment.

Auch bei der Auswahl an Töpfen lassen wir keine Wünsche offen. Vom viereckigen Standardtopf, über Stoff- und Netztöpfe, bis hin zu Air-Pots findet Ihr alles bei uns in den verschiedensten Größen.

GÄRTNERBEDARF

Du benötigst ein Pflanznetz um die Pflanzen zu “stretchen“ oder ein Skalpell fürs Stecklinge schneiden? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben Gewächshäuser mit und ohne Heizmatte für die Anzucht und Gartenscheren für dich am Start.

ANALYTIK

Um alle relevanten Parameter wie Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Lichtmenge (µmol/s), CO2-Gehalt, pH- und EC-Wert zu überwachen benötigst du Messtechnik, um bei Bedarf nachregulieren zu können. Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit werden mit Thermo- und Hygrometer bestimmt. Den Zusammenhang zwischen diesen beiden Parametern haben wir bereits bei KLIMA erläutert. Der CO2-Gehalt der Luft und die Lichtmenge sind die beiden limitierenden Faktoren der Photosynthese. Diese werden mit CO2- und Lichtmessgeräten erfasst. Beide Parameter können jedoch einen Sättigungspunkt, in Bezug auf die Steigerung der Photosynthese, erreichen. Der Optimale pH- und EC-Wert wird bestimmt mit der Wahl des Substrats und Düngers. Entsprechende Angaben findet Ihr immer auf der Homepage eures Düngerherstellers. CANNA liefert unserer Meinung nach die am besten aufbereiteten Fakten und einen Düngerrechner, mit dem Ihr eurer individuelles Düngeschema erstellen und ausdrucken lassen könnt.

ERNTE

Nachdem der Marathon fast gelaufen ist kommt es nun auf die Zielgerade an. Eine schonende Trocknung, Fermentierung und Lagerung sind die Schlüssel für Qualitätsmerkmale wie Geruch und Geschmack deiner Ernte. Salbei wird am besten Frisch serviert bzw. im Verdampfer verdampft, kann aber auch getrocknet und fermentieret werden. Inhaltsstoffe werden durch Wasserentzug auf konzentriert und das Endprodukt geschmacks- und geruchsintensiver.