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BEWÄSSERUNG

BEWÄSSERUNG
In dieser Kategorie haben wir komplette Bewässerungssysteme als auch einzelne Komponenten wie Pumpen, Einlegeböden und vieles mehr. Um einen groben Überblick über die verschiedenen Systeme zu verschaffen, stellen wir euch die einzelnen Bewässerungsmethoden kurz vor. Wir hoffen eure Entscheidung damit etwas zu erleichtern.

Händische Bewässerung
Die Düngerlösung wird in einem separaten Gefäß angerührt und anschließend der pH-Wert eingestellt. Nun wird jede einzelne Pflanze händisch gegossen. Diese einfache Bewässerungsmethode kann sowohl bei Erde als auch in der Hydroponik angewandt werden. Die einzigen Ausnahmen in der Anwendung sind Deepwater, Ebbe-Flut, Aero- und Fogponik. Der Vorteil liegt in der individuellen Bewässerung je nach Bedarf und die Nährlösung ist jedes Mal frisch angerührt, wohingegen bei rezirkulierenden Bewässerungssystemen das Drainagewasser wieder zurück in den Wassertank zurückfließt.

Tropfbewässerung
Die Nährstofflösung wird in einen Nährstofftank präpariert und mittels Pumpe, Schläuche und Tropfer zu jeder Pflanze hingeführt. Die Pumpintervalle können dabei mittels Zeitschaltuhr automatisch gesteuert werden. Die Bewässerung ist leise und sicher, da die Pumpe keinen hohen Druck, sondern lediglich die notwendige Pumphöhe überwinden muss. Das System kann einfach durch weitere Leitungen erweitert werden. Somit kann eine große Fläche aus einem Tank bewässert werden. Bei der der Verwendung von Kokossubstrat ist ein Filter nach der Pumpe zu empfehlen, um dem verdrecken der dünneren Schläuche entgegen zu wirken.

Deep-Water-System (DWS)
Die Besonderheit dieser Bewässerungsmethode ist, dass die Wurzeln direkt in den Nährstofftank wurzeln. Dabei wird die Nährlösung mittels Sauerstoffpumpen und Sprudelsteinen mit Sauerstoff angereichert, um ein ‘‘ersticken‘‘ der Wurzeln zu verhindern. Besondere Sorgfalt Bedarf die Präparierung der Nährlosung, um die Wurzeln vor Schäden durch drastische Temperatur-, pH- und/oder EC-Schwankungen zu bewahren. Die Vorteile dieser hydroponischen Bewässerungstechnik sind die niedrigen Kosten und eine einfache Bauweise.

Bottom Up System
Hierbei werden Kapillareigenschaften diverser Substrate wie Erde, Kokos, oder Blähton ausgenutzt, um die Pflanze von unten her zu bewässern. Dabei wird die natürliche Wasserversorgung einer Pflanze aus tieferen Erdschichten imitiert. Das einfachste Beispiel ist ein mit Erde gefüllter Topf in einem Untersetzer, indem Wasser beziehungsweise Nährlösung gegossen wird. Die Erde wird nun, sofern sie eine gewisse grundfeuchte besitzt, die Flüssigkeit aus dem Untersetzer herausziehen und sich vollsaugen. Den Wurzeln stehen nun Wasser und Nährstoffe zur Verfügung stehen.

Ebbe-Flut-System
Durch regelmäßige Flutung des Substrates mit Nährlösung erfolgt hier die Wasserzufuhr. Dabei wird das gesamte Volumen des Substrates gleichmäßig befeuchtet. Der Abfluss des Wassers ist entweder zwei Abläufe, einen am Boden des Pflanzbeetes und einen höher liegenden, oder ein Siphon. Diese Methode zeichnet sich durch eine einfache Bauweise gepaart mit günstigen Kosten aus. Häufig findet man Ebbe-Flut-Systeme in DIY-Aquaponikanlagen und bei der automatischen Bewässerung von hydroponisch vorgezogenen Stecklingen.

Aeroponik
Die Aeroponik kommt komplett ohne Substrat aus. Möglich ist dies, indem die Wurzeln lediglich mit Nährlösung besprüht werden. Die Anzucht kann aeroponisch in Netztöpfen als auch in allen herkömmlichen hydroponisch Anzuchtmedien wie zum Beispiel Steinwolle, EazyPlugs oder Jiffy‘s erfolgen. Da bei dieser Methode der Wurzelbereich sehr viel Luft enthält ist die Nährstoffaufnahme relativ hoch im Vergleich zu den anderen Bewässerungsmethoden mit Substrat. Die Aeropnik ist in den Händen von erfahren Gärtnern eine sehr produktive Bewässerungsmethode in Bezug auf den Ertrag.

Fogponik
Die Königsklasse der Hydroponik ist die Fogponik. Hier wird das Wasser bereits bevor es in die Leitungen gelangt zerstäubt und nicht erst an den Sprühdüsen wie bei der Aeroponik. Die Pumpe wird quasi durch ein Vernebler ersetzt. Damit wird die Nährlösung in noch kleiner Tröpfen verstäubt, wodurch die Nährstoffaufnahme nochmal gesteigert werden soll.

Produkte

Regeltechnik

GSE Watertimer

166,54 inkl.MwSt.

BEWÄSSERUNG


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In dieser Kategorie haben wir komplette Bewässerungssysteme als auch einzelne Komponenten wie Pumpen, Einlegeböden und vieles mehr. Um einen groben Überblick über die verschiedenen Systeme zu verschaffen, stellen wir euch die einzelnen Bewässerungsmethoden kurz vor. Wir hoffen eure Entscheidung damit etwas zu erleichtern.

Händische Bewässerung
Die Düngerlösung wird in einem separaten Gefäß angerührt und anschließend der pH-Wert eingestellt. Nun wird jede einzelne Pflanze händisch gegossen. Diese einfache Bewässerungsmethode kann sowohl bei Erde als auch in der Hydroponik angewandt werden. Die einzigen Ausnahmen in der Anwendung sind Deepwater, Ebbe-Flut, Aero- und Fogponik. Der Vorteil liegt in der individuellen Bewässerung je nach Bedarf und die Nährlösung ist jedes Mal frisch angerührt, wohingegen bei rezirkulierenden Bewässerungssystemen das Drainagewasser wieder zurück in den Wassertank zurückfließt.

Tropfbewässerung
Die Nährstofflösung wird in einen Nährstofftank präpariert und mittels Pumpe, Schläuche und Tropfer zu jeder Pflanze hingeführt. Die Pumpintervalle können dabei mittels Zeitschaltuhr automatisch gesteuert werden. Die Bewässerung ist leise und sicher, da die Pumpe keinen hohen Druck, sondern lediglich die notwendige Pumphöhe überwinden muss. Das System kann einfach durch weitere Leitungen erweitert werden. Somit kann eine große Fläche aus einem Tank bewässert werden. Bei der der Verwendung von Kokossubstrat ist ein Filter nach der Pumpe zu empfehlen, um dem verdrecken der dünneren Schläuche entgegen zu wirken.

Deep-Water-System (DWS)
Die Besonderheit dieser Bewässerungsmethode ist, dass die Wurzeln direkt in den Nährstofftank wurzeln. Dabei wird die Nährlösung mittels Sauerstoffpumpen und Sprudelsteinen mit Sauerstoff angereichert, um ein ‘‘ersticken‘‘ der Wurzeln zu verhindern. Besondere Sorgfalt Bedarf die Präparierung der Nährlosung, um die Wurzeln vor Schäden durch drastische Temperatur-, pH- und/oder EC-Schwankungen zu bewahren. Die Vorteile dieser hydroponischen Bewässerungstechnik sind die niedrigen Kosten und eine einfache Bauweise.

Bottom Up System
Hierbei werden Kapillareigenschaften diverser Substrate wie Erde, Kokos, oder Blähton ausgenutzt, um die Pflanze von unten her zu bewässern. Dabei wird die natürliche Wasserversorgung einer Pflanze aus tieferen Erdschichten imitiert. Das einfachste Beispiel ist ein mit Erde gefüllter Topf in einem Untersetzer, indem Wasser beziehungsweise Nährlösung gegossen wird. Die Erde wird nun, sofern sie eine gewisse grundfeuchte besitzt, die Flüssigkeit aus dem Untersetzer herausziehen und sich vollsaugen. Den Wurzeln stehen nun Wasser und Nährstoffe zur Verfügung stehen.

Ebbe-Flut-System
Durch regelmäßige Flutung des Substrates mit Nährlösung erfolgt hier die Wasserzufuhr. Dabei wird das gesamte Volumen des Substrates gleichmäßig befeuchtet. Der Abfluss des Wassers ist entweder zwei Abläufe, einen am Boden des Pflanzbeetes und einen höher liegenden, oder ein Siphon. Diese Methode zeichnet sich durch eine einfache Bauweise gepaart mit günstigen Kosten aus. Häufig findet man Ebbe-Flut-Systeme in DIY-Aquaponikanlagen und bei der automatischen Bewässerung von hydroponisch vorgezogenen Stecklingen.

Aeroponik
Die Aeroponik kommt komplett ohne Substrat aus. Möglich ist dies, indem die Wurzeln lediglich mit Nährlösung besprüht werden. Die Anzucht kann aeroponisch in Netztöpfen als auch in allen herkömmlichen hydroponisch Anzuchtmedien wie zum Beispiel Steinwolle, EazyPlugs oder Jiffy‘s erfolgen. Da bei dieser Methode der Wurzelbereich sehr viel Luft enthält ist die Nährstoffaufnahme relativ hoch im Vergleich zu den anderen Bewässerungsmethoden mit Substrat. Die Aeropnik ist in den Händen von erfahren Gärtnern eine sehr produktive Bewässerungsmethode in Bezug auf den Ertrag.

Fogponik
Die Königsklasse der Hydroponik ist die Fogponik. Hier wird das Wasser bereits bevor es in die Leitungen gelangt zerstäubt und nicht erst an den Sprühdüsen wie bei der Aeroponik. Die Pumpe wird quasi durch ein Vernebler ersetzt. Damit wird die Nährlösung in noch kleiner Tröpfen verstäubt, wodurch die Nährstoffaufnahme nochmal gesteigert werden soll.